Die Kernspintomographie, auch Magnet-­Resonanz-­Tomographie (MRT) genannt, ist eine diagnostische Technik zur Darstellung der inneren Organe und Gewebe mit Hilfe von Magnetfeldern und Radiowellen.

Was passiert bei der Kernspintomographie?

Die Bilder in der Kernspintomographie werden durch ein starkes Magnetfeld und Radiowellen erzeugt. Es sind keine schädlichen Einflüsse auf den Körper bekannt.

Nach der Lagerung auf der Untersuchungsliege werden Sie in das Gerät gefahren, welches vorne und hinten offen ist. Die zu untersuchende Körperregion muss sich in der Mitte des Gerätes befinden. Während der gesamten Untersuchung haben wir Sprech- und Sichtkontakt zu Ihnen, zusätzlich erhalten Sie eine Klingel, über die Sie im Notfall innerhalb von wenigen Sekunden Hilfe herbeirufen können.

Die gesamte Untersuchung dauert je nach Körperregion meistens ca. 10 bis 20 Minuten.

Während der Untersuchung bekommen Sie einen Gehörschutz in Form eines Kopfhörers oder von Ohrenstöpseln, da während der Untersuchung laute Klopfgeräusche entstehen. Bei vielen Untersuchungen können Sie währenddessen Musik hören, Sie können gerne Ihre Lieblings-CD mitbringen.

Was wird untersucht?

Die MRT ist bei vielen Erkrankungen die empfindlichste und aussagekräftigste Untersuchungsmethode. Sie liefert Bilder aus allen Körperregionen und hat den großen Vorteil, dass diese Bilder die Organe in allen möglichen Betrachtungsebenen zeigen. Manche Organsysteme können mit speziellen Untersuchungsverfahren sogar dreidimensional dargestellt werden.

Spezialdiagnostik

  • Kernspintomographie der weiblichen Brustdrüse (MR-Mammographie)
  • Kernspintomographie der Prostata mit Spezialspule für die Prostata
  • Dynamische Kernspintomographie des Beckenbodens (Kernspin-Defäkographie)
  • MR-Angiographie (Gefäßdarstellung) sämtlicher Körperregionen
  • Virtuelle Coloskopie (Darmspiegelung)

Das müssen Sie beachten!

Kontraindikationen

Bei einigen wenigen Patienten kann die Kernspintomographie nicht eingesetzt werden. Hierzu gehören Patienten, die einen Herzschrittmacher oder einige bestimmte, selten verwendete Modelle künstlicher Herzklappen tragen. Auch einige elektronische Implantate im Bereich des Innenohres können zum Ausschluss von der Untersuchung führen.

Die allermeisten künstlichen Herzklappen, Innenohrprothesen, Zahnprothesen und Gelenkprothesen sind aber inzwischen für die Kernspintomographie geeignet.

Im Einzelfall teilen Sie uns bitte mit, welche metallischen Gegenstände sich in Ihrem Körper befinden. Vor der Untersuchung müssen Sie alle metallischen Gegenstände, die Sie bei sich tragen, ablegen.

Platzangst

Sollten Sie unter Platzangst leiden, sagen Sie uns dies bitte bereits bei der Anmeldung. Wir können dann entsprechend planen, indem wir Ihnen ggf. vor der Untersuchung ein Beruhigungsmittel verabreichen.

Nach der Beruhigungsspritze dürfen Sie dann allerdings mehrere Stunden kein Fahrzeug führen oder anderweitig aktiv am Straßenverkehr teilnehmen.

Kontrastmittel

In vielen Fällen ist es notwendig, während der Untersuchung ein spezielles Kernspinkontrastmittel einzusetzen. Diese Kontrastmittel sind sehr gut verträglich.

Unerwünschte Nebenwirkungen treten nur sehr selten auf. Dabei kann es sich um eine leichte Übelkeit oder ein Wärmegefühl handeln. Starke Kontrastmittelreaktionen sind außerordentlich selten. Das Kernspinkontrastmittel kann auch bei Überfunktion der Schilddrüse, einer eingeschränkten Nierenfunktion und einer Allergie gegen jodhaltiges Kontrastmittel eingesetzt werden.

Schwangerschaft

Grundsätzlich ist die Kernspintomographie während einer Schwangerschaft ohne Probleme möglich. Da jedoch nur geringe Erfahrungen über die Auswirkungen auf das ungeborene Kind bestehen, führen wir die Untersuchung nicht im ersten Drittel der Schwangerschaft durch.

Voraufnahmen

Bringen Sie bitte immer Voraufnahmen der zu untersuchenden Region mit. Durch den Vergleich mit diesen Bildern steigt die diagnostische Sicherheit beträchtlich.

 

 

Kernspintomographie

Wirbelsäule

Darstellung einer Wirbelsäule

Fuß

Darstellung eines Fußes (seitlich)

Unsere Sprechzeiten

Telefonisch sind wir von
Montag bis Donnerstag von 07.00 bis 21.00 Uhr und
Freitag von 07.00 bis 13.00 Uhr für Sie erreichbar.

Digitales Röntgen ohne Terminabsprache:
Montag bis Freitag von 7:00 - 11:00 Uhr

Für alle anderen Untersuchungen brauchen Sie einen Termin: z.B. MRT, CT, Mammographie, Ultraschall, Szintigraphie.

Terminvereinbarung: 0 40 / 66 93 47-0

 

Karte Röntgenpraxis Rahlstedt

So finden Sie
unsere Praxis

Rahlstedter Bahnhofstraße 25
22143 Hamburg

Unsere Praxis liegt in der Fußgängerzone im Zentrum von Rahlstedt und ist vom Regionalbahnhof und dem zentralen Busbahnhof in 2-5 Minuten Fußweg zu erreichen
Direkte Parkhausanbindung.

 Vollständige Kontaktdetails